SAN FRANCISCO

San Francisco, benannt nach dem Heiligen Franz von Assisi, ist die viertgrößte Stadt Kaliforniens und dürfte wohl dank einiger äußerst berühmter Wahrzeichen, jedem ein Begriff sein.

Ich habe bereits bei vergangenen Reisen mein Herz an Fog City verloren. Der Mix aus alten viktorianischen Holzhäusern im Kontrast zu den salesforce-Wolkenkratzern, die verschiedensten Stadtviertel von Mission bis Japantown, der touristische Rummel bis hin zur absoluten Ruhe und die reichlichen Grünanlagen der Stadt machen den Reiz aus, immer und immer wiederzukehren.

Jeder Besucher sollte natürlich alle (mehr oder weniger) Top-Sehenswürdigkeiten abklappern, sprich über die Golden Gate Bridge fahren/laufen, die Seelöwen am Pier 39 besuchen, nach Alcatraz übersetzen, vom Union Square aus mit dem Cable Car über die Hügel fahren, über Crissy Fields laufen gehen und und und…

 

 

Mein ganz klarer und weniger touristischer Tipp allerdings ist, geht dort hin, wo die Zeit im „Summer of love“ stehen geblieben ist und unternehmt einen Ausflug nach Haight-Ashbury. In diesem Viertel bzw. in den beiden Hauptstraßen betritt man eine andere Welt; weniger Touristen, dafür mehr Obdachlose, Hippies, Kiffer und skurille Gestalten säumen den bunten Straßenzug. Selbiger besteht aus Tattoo-, „Klamotten„-, Platten- und sogenannten Smoke-Shops – welche man ohne besondere Anstrengung jederzeit riechen kann. Hier könnte ich, obwohl dieses ganze Hippezeug überhaupt nicht meins ist – tagelang die Straße rauf und runter schlendern; gesagt – getan! Immer wieder.

An der Tatsache, dass man alle 5 m angeschnorrt wird, einem diverse Drogen zum Kauf angeboten werden und man ständig über die Opfer der selbigen steigen muss, darf man sich nicht stören. Das gehört in Haight-Ashbury eben dazu UND hält somit aber auch die Masse der Touristenströme ab.

Wer schon einmal in Kopenhagen war, wird sich direkt nach Christiania versetzt fühlen; nur eben noch ein bisschen skurriler (und bei weitem weniger gefährlich). Diese extravagante Einzigartigkeit haben sich mttlw. auch diverse hippe Streetwear-Labels zu eigen gemacht und ihre Flagship-Stores zwischen Smoke-Shop und Kartenleserin gequetscht.

Vorhang auf für die Zeitreise:

 

Wem das alles etwas zu viel und zu zwielichtig ist, für denjenigen habe ich noch einen zweiten (Geheim-)Tipp, fahrt mit der BART (Bay Area Rapid Transit) zur Haltestelle 16th Street & Mission, ab hier heißt es: einfach schlendern und sich treiben lassen, das „mexikanische“ Viertel und seine großflächigen Streetart-Kunstwerke bewundern, einen Burrito essen und mit etwas Glück endet ihr im meines Erachtens schönsten Fleck der ganzen Stadt: dem Dolores Park. 

 

Ach San Francisco, was soll ich sagen? Ich kann einfach nicht anders:
I LOVE YOU CITY BY THE BAY.

R

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